Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren an derselben Universität – doch das ist auch schon alles, was sie verbindet. Anton entstammt einer Akademikerfamilie, Alma ist bei ihrer Mutter und ihrem lieblosen Stiefvater am östlichen Stadtrand aufgewachsen. Anton ist Jude. Alma nicht. Doch die beiden verlieben sich, ziehen zusammen, streiten und versöhnen sich, bis Anton nach New York geht, um dort seine Masterarbeit über die Massenkonversion der Chasaren zum Judentum zu schreiben. Alma bleibt allein zurück und sucht Halt in Antons Gemeinde. Erst die Ereignisse des 7. Oktober 2023 und des Gaza-Kriegs, die polarisierte Stimmung sowohl auf dem Campus als auch in seiner eigenen Familie lassen Anton zu Alma zurückkehren, bei ihr Trost und Zuflucht finden. Doch dann reißt ein tiefer Abgrund auf, und die Hoffnung auf Glück scheint ferner denn je.
Anton und Alma erzählt die Geschichte einer großen Liebe in einer zunehmend gespaltenen Welt. Von der Sehnsucht nach Aufrichtigkeit und Geborgenheit, von Trauer und Verlust, von Glauben und Zugehörigkeit – und von unser aller Versuch, dem Leben einen Sinn zu geben. Ein herzzerreißender, mutiger Roman darüber, was es bedeutet, Mensch zu sein.
Oh Gott.
Das war ein Lebenshighlight.
Ich hatte sehr lange aufs Buch gewartet und meine Erwartungen wurden wirklich komplett erfüllt.
In die Geschichte von Anton und Alma konnte ich ganz wunderbar und ziemlich tief einsinken.
Dana Vowinckel hat es geschafft so viele Themen von jungen Leuten und der Gesellschaft super lebensnah zu verknüpfen, es ging um religiöse Zugehörigkeit, den Rechtsruck im Land, dem erwachsen werden und dem jüdisch sein in Deutschland und der Welt vor und nach dem 07. Oktober.
Ich habe gelacht, die Augen verdreht, mich wiedergefunden und geweint (sehr viel geweint).
Ich kann das Buch allen Leuten ans Herz legen – ja, es ist eine Liebesgeschichte und ja, die beiden sind sehr jung und treffen dauernd Entscheidungen, die nerven aber irgendwie gehört das ja bei den meisten Menschen einfach dazu.
Mein Herz wurde durch das Buch ein bisschen gebrochen, aber ich bin super froh, glücklich und dankbar, dass es geschrieben wurde.
GaLiGrü Lea ♥️