Georgien im Jahr 1990: Mit der Geburt Stasias, Tochter eines angesehenen Schokoladenfabrikanten, beginnt diese spannungsreiche Familiensaga, ein berauschendes Epos über sechs Generationen und acht außergewöhnliche Leben…
Dieser Roman ist über die Literaturwelt gekommen wie ein Naturereignis: ein wuchtiges Familienepos, das das ganze pralle 20. Jahrhundert mit all seinen Umbrüchen und Dramen, Katastrophen und Wundern erzählt. Vom Georgien am Vorabend des Ersten Weltkriegs bis ins Deutschland zu Anfang des neuen Millenniums spannt Nino Haratischwili den Bogen und hält den Leser bis zur letzten Seite in ihrem Sog gefangen.
»Die Geschichte des europäischen Jahrhunderts als georgische Familiensaga erzählt. Deutscher Roman des Jahres. Phänomenal.« Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Eins der tollsten Bücher, das ich bisher gelesen habe.
Nino Haratischwilli erzählt auf unglaublich schöne Weise diese Familiensaga aus der Sicht der Frauen über mehrere Generationen.
Jede einzelne der Frauen ist so tiefgründig und komplex beschrieben und leistet auf unterschiedliche Weise Protest gegen das Regime und männliche Dominanz.
Ich fand es unglaublich fesselnd und faszinierend, wie in der Familiengeschichte die Geschichte Georgiens im 20. Jahrhundert verwoben wird und konnte so viel lernen über die Strukturen des KGB, der Sowjetunion und generell Osteuropa.
Trotz der teils tragischen und bedrückenden Themen, denen die Protagonistinnen ausgesetzt sind, lebt das Buch von einer Widerstandskraft und Hoffnung, die mich mitgerissen hat.
Ein Buch bei dem sich wirklich jede der 1300 Seiten lohnt.
GaLiGrü Pia