Lieblingsbücher

Im Meer schwimmen Krokodile

Fabio Geda

Die wahre Geschichte eines afghanischen Flüchtlingskindes, die uns den Glauben an das Gute zurückgibt

Inhalt

Als der 10-jährige Enaiat eines Morgens erwacht, ist er allein. Er hat nichts als die Erinnerungen an seine Familie und drei Versprechen, die er seiner Mutter noch am Abend zuvor gegeben hat. Auf der Suche nach einem besseren Leben begibt er sich auf eine jahrelange Odyssee durch viele Länder, immer Richtung Europa. Er reist auf Lastwagen, muss hart arbeiten, lernt das Leben von seiner grausamen Seite kennen. Und trotzdem bleibt er voller Zuversicht, denn er hat den unerschütterlichen Willen, das Glück zu finden …

Rezension

Ich glaube, ich war 16 oder 17, als ich das Buch gelesen habe, und ehrlich gesagt fällt mir glaube ich kein Buch ein, das mich so, so lange beschäftigt hat und meinen Blick auf irgendwas so stark geprägt hat. Während des Lesens begleitet man Eniat auf seiner Flucht von Afghanistan nach Europa. Es gibt für mich einfach kein Buch, das mir so sehr das Glück, in Deutschland geboren und aufgewachsen zu sein, gezeigt hat. Ein Buch, das 2010 geschrieben wurde, sollte in meinen Augen im Jahr 2026 nicht mehr so aktuell sein, wie es jetzt ist. Aber für alle, die auch finden, dass in der politischen Debatte Menschen auf der Flucht oder Menschen, die bereits geflüchtet sind, entmenschlicht werden, dann lest dieses Buch. Und wenn ihr nicht versteht, dass es ein Zufall und Glück ist, dass man hier wohnen darf, ohne sein Leben auf dem Mittelmeer zu riskieren, dann lest dieses Buch auch. GaLIGrü Lea

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