Anja Reumschüssel: Über den Dächern von Jerusalem

Anja Reumschüssel: Über den Dächern von Jerusalem

Den Nahost-Konflikt kann man nicht wirklich begreifen und ganz sicher nicht auf die Schnelle lösen, aber man kann ihn vielleicht besser verstehen, wenn man die Menschen sieht, die davon betroffen sind.

Anja Reumschüssel schreibt von der Freundschaft zwischen einem palästinensischen Jungen und einer jungen Frau aus Israel heute und vor sechzig Jahren. Sie beschreibt den Konflikt feinfühlig, von beiden Seiten aus, ohne die eine oder andere Position zu verurteilen.

Ich bin nach der Lektüre aufgewühlt und betroffen zurückgeblieben, vieles weiß man, vieles hat man so aber noch nicht betrachtet. Ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit, sollte eigentlich auch in den Schulen gelesen werden.

Carlsen Verlag, 16,00 Euro

 

Literarische Kaffeezeit bei Tausendundein Buch

Literarische Kaffeezeit bei Tausendundein Buch

Am Samstag, den 16. März gab es bei uns wieder Literatur bei Kaffee und  Kuchen.Sigrid Kumpe-Rook hat ihren Roman: „Knospen an verkohlten Stämmen“ vorgestellt.

Ich möchte mich bei der Autorin, aber auch bei unseren wunderbaren Gästen für den schönen Nachmittag bedanken!

Krimilesung mit Bernhard Klaffke

Krimilesung mit Bernhard Klaffke

Am Freitag, den 23. Februar starten wir mit der ersten Lesung ins Neue Jahr.

Bernhard Klaffke stellt seinen Krimi „Totemwald“ bei uns vor. Beginn ist um 19:30 Uhr.

Wir legen den Wein kalt, schmieren Schnittchen und freuen uns auf einen spannenden Abend.

Karten gibt es für 7,00 Euro bei uns in der Buchhandlung oder nach telefonischer Reservierung unter: 0203 356675.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Vera wächst in den 60er Jahren in einer Kleinstadt in Sibirien auf. Ihre Eltern haben deutsche Wurzeln. Als sie von ihren Mitschülern als deutsche Faschistin beschimpft wird, beginnt sie sich mit ihrer Herkunft auseinanderzusetzen.

Sie liest das Tagebuch ihrer Mutter aus der Zeit der Sowjetdiktatur, als die Familie nach Sibirien zwangsumgesiedelt und die Mutter in die  Arbeitsarmee einberufen wurde.Sie studiert den Familienstammbaum,der zurückreicht bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts., als strenggläubige Mennoniten aus Westpreußen dem Ruf des Zaren folgten, der ihnen Steuererleichterungen und die Befreiung vom Militärdienst versprach.Allen Widrigkeiten zum Trotz bauten sich die Einwanderer eine Existenz auf, nur um mit jedem Wendepunkt der russischen Geschichte wieder alles zu verlieren und von vorne beginnen zu müssen.

Ein ungemein informatives und zugleich tief erschütterndes Buch!

.Friedenauer Presse     30,00 Euro

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